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Der Wetterfrosch


Lieber Wetterfrosch verschone
uns vor einer Tiefdruckzone.
Sende warme Meeresluft.
Leicht gewürzt mit Blütenduft.
Lass die Winde mäßig wehen,
dass sie nicht dem Wetterhahn
auf dem Kirchturm nebenan,
gar zu arg den Kopf verdrehen.
Sei hübsch überwiegend heiter,
steig hinauf auf deine Leiter.
Dass es nicht vom Himmel gießt
und uns den schönen Tag vermiest.

Roman Herberth

 

Weiberherbst


mit freundlicher Erlaubnis von Evelyne W. habe ich dieses wunderschöne Foto
und Gedicht hier eingesetzt, ich hatte leider vorher eine verkürzte Fassung aus Versehen kopiert, so ist es allerdings auch viel schöner, danke!

fotolintschi


Weiberherbst


Zärtlich getragen
vom Nebel
Der sich weich um mich schmiegt
Tief atmend
den Duft des Herbstes
Der in der satten Luft liegt
Schwebt mein Herz
durch die farbige Pracht
Die mein Leben so herrlich reich macht

Es sind die Farben
der glücklichen Stille
Die in mir leuchten
in einer Fülle
Die Gott
in meine Ewigkeit senkt
Weil Er mir wieder
den Herbst schenkt

Sanftes Nieseln streichelt mich
Und küsst wie frischer Morgentau
Alle meine Sinne wach
Und ich erkenne im Herbst die Frau

Der Jahreszeiten einziges Weib
Die strahlende Schönheit
In deren Leib
der Herd des Lebens ewig wärmt

Der Frühling
Der Jüngling
der sonnig ausschwärmt
Der sorglos aufbricht
und überall sät

Der Sommer
Der lachend einhergeht
Mit heißem Atem
und mit spendender Kraft
Alles wachsen lässt
aus seinem Saft

Der in schwülen Nächten
von Freiheit erzählt
Und vieles verspricht
was er dann nicht hält

Der Winter
Ein eiskalter Soldat
Mit klirrenden Waffen
in prachtvollem Staat
Tötet
was sich nicht schützt vor ihm
Lässt viele
zitternd vor ihm fliehen

Doch jetzt der Herbst
der nach innen ruft
Mit prächtigen Farben
und sinnlichem Duft
Mit weichen Konturen
im milden Licht
Mit feuchten Lippen
im üppigen Gesicht
Der Ernten gibt
und sich daran freut

Der Jahreszeiten Weiblichkeit

Und groß ist mein Glück
so von Weib zu Weib
Denn auch ich
fühl' den Herbst
in meinem Leib

(c)evelyne w.



Der Glanz der Sonne

Der Tag beginnt, die Sonne erwacht.
Die Nacht, so schnell verging,
der Mond beendet sein Wacht.
Der erste Sonnenstrahl dringt
in mein Fenster ein.
Ich habe die Qual der Wahl,
aufstehen oder liegen bleiben.
Doch dem Glanz der Sonne
kann man nicht entkommen.
Es sind freudige Wonnen;
nun hat schon jeder vernommen:
Es ist Zeit auf zu stehen
und heiter in den Tag hinein zu gehen.

Eva Sram

Septembermorgen


Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen,
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt,
In warmem Golde fließen.

Eduard Möricke


Wallende Träume
im Reich der Nebelschleier
köchelnde Anmut

Cop. Margit Farwig



Das Schöne zieht
einen Teil seines Zaubers aus der
Vergänglichkeit.


Hermann Hesse



Spinnentraum

Einmal durch die halbe Welt
ob ihr Netz bis dahin hält
am Spiegel kunstvoll angebracht
bis hin zur Scheibe in der Nacht

listig wie halt Spinnen denken
das Auto wird sie dahin lenken
in den Harz und auch zurück
auf den Brocken einen Blick

oder in den Spessart reisen
deftig in dem Wirtshaus speisen
wo die Räuber sich versteckten
nach der Wurst die Hälse reckten

auf zur Rhön, da wo das Rad
nicht mal einen Lenker hat
rollen, rollen auf dem Rasen
an den Füßen keine Blasen

auch noch hoch zur Loreley
wenn sie singt, was ist dabei
kämmt sie sich ihr blondes Haar
ach, das wäre wunderbar

und der Rhein, er schützt ihr Gold
dafür bleibt sie ihm so hold
legt sich, wenn die Sterne wandeln
in sein Bett, lässt mit sich bandeln

hört, sie singt ein Liebeslied
Vater Rhein sich lächelnd wiegt

die Spinne hat genug geträumt
den Platz am Auto sie schnell räumt
sollen andere verreisen
das Auto bleibt ein heißes Eisen



Cop. Margit Farwig


Märchenball

Hey, wir machen eine Fete,
sagt der Hänsel zu der Grete.
Das wird sicher eine tolle,
ruft begeistert die Frau Holle.
Wann beginnen wir? – Um sechse,
kichert grell die alte Hexe.
Welche Band sollen wir nehmen?
Na, die Musiker aus Bremen.
Und wer kocht? – Das Tischlein-deck-dich.
Und wer zahlt? – Der Esel-streck-dich. (...)
Dornröschen unterbricht den Schlummer,
legt aufs Parkett ’ne heiße Nummer.
Schneeweißchen rockt mit Rosenrot,
der Bär ist nämlich noch marod.

Heidelore Raab,
Tragwein



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